Grewweheiser Kerweborsch e.V.
Grewweheiser Kerweborsch e.V.

Über die Grewweheiser Kerb

 

Die 'Grewwerheiser Kerb' geht auf das Jahr 1683 zurück. Zu diesem Datum gibt es die erste urkundliche Erwähnung des Kirchweihfestes. Weitere Infos zur Entwicklung und Geschichte der Kerb findet ihr auf den Internetseiten des Heimatvereins Gräfenhausen-Schneppenhausen.

Nach einer über 20-jährigen, schöpferischen Pause belebten im Jahre 1988 einige mutige Burschen die Kerb neu. Seitdem wird wieder an jedem ersten Sonntag nach oder am Michaelistag (29.09.) Kerb gefeiert.  Diesen Jungs um den ersten Kerwevadder der "Neuzeit", Jürgen Koch, ist es zu verdanken, dass die Kerb da steht, wo sie heute ist. Sie ist weit über unsere Ortsgrenze hinaus bekannt, beliebt und sucht ihres Gleichen. 

Wenn am Donnerstag die Kerb, symbolisch eine Flasche Wein, von den Kerweborsch ausgegraben wurde, gilt sie als eröffnet und die tollen Tagen können beginnen. Am Freitag wird von den Kerweborsch und den inzwischen zahlreichen Altkerweborsch mit der musikalischen Unterstützung des Blasorchesters der Kerwebaum gestellt. Einzige Hilfsmittel beim Aufstellen des ca. 18-22 Meter hohen Baumes sind dabei drei selbstgebaute Stangenpaare (die sog. "Schwalben"), mit denen der Baum samt seinem Kranz in die Senkrechte gestemmt wird. Der anschließende Bieranstich (Freibier von der Darmstädter Brauerei) wird traditionell vom Bürgermeister vorgenommen, ehe es die Altkerweborsch mit ihrer Warm-up-Party richtig krachen lassen. Seit 2005 wird direkt vor der ev. Kirche im Festzelt gefeiert. Am Samstag findet im Bürgerhaus und seit 2006 ebenfalls im Festzelt die Kerweparty statt. Unter der Bewirtung der Altkerweborsch können die Gäste hier bei fetziger Livemusik abfeiern. Ein großer Dank gilt hier der evangelischen Kirchengemeinde und den Anwohnern, die ein Feiern auf dem Kirchplatz erst möglich machen.

Der Sonntag begann traditionell mit dem Weckruf des Hessenwalder Traditionsspielmannszuges um 7.30 Uhr. Diese liebgewonnene Tradition musste im Jahre 2008 aus Altersgründen bei den Musikern leider eingestellt werden. Dafür spielt der Hessenwalder Traditionsspielmannszug seitdem freitags beim Baumstellen. Das Blasorchster des Musikvereins unterhält die Gäste nun sonntags nach der Kerwered im Festzelt. Der Sonntag startet somit um 10 Uhr in der ev. Kirche mit dem Kerwegottesdienst, bei dem alle Kerweborsch anwesend sein müssen. Um 13.30 Uhr beginnt der Kerweumzug durch die Ortsstraßen unter Beteiligung befreundeter Kerweborsch (u.a. aus Klein-Gerau, Worfelden, Schneppenhausen, Wixhausen, Braunshardt und Mörfelden), ortsansässigen Vereinen sowie diversen musikalischen Überraschungen (z.B. Dudelsackkapelle, Trommlercorps etc). Damit die Anwohner ihre Anwesen entsprechend schmücken können, besteht jederzeit die Möglichkeit Fahnen mit unserem Grewweheiser Wappen bei uns zu bestellen. Der Höhepunkt ist das Verlesen der Kerwered durch den Kerwevadder im Anschluß an den Umzug. Die Kerwered kann dann für 2,00 Euro gekauft werden. Von dem Erlös werden jedes Jahr 250,- Euro von den Kerweborsch an die Kinderkrebshilfe Darmstadt gespendet. Die Kerweborsch unterstützen also einen guten Zweck. 

Der Kerwemontag steht ganz im Zeichen des Frühschoppens. Ab 10 Uhr fließt  in den Kneipen das Bier und in den Küchen brutzeln die Schnitzel und Rippchen.

An allen Tagen können sich Jung und Alt auf dem Kerweplatz mit dem bunten Angebot aus dem Schaustellergewerbe die Zeit, den Hunger und den Durst vertreiben. Vier Wochen nach der Kerb wir der Kerwebaum wieder gefällt und die Kerb von den Kerweborsch begraben. Und solange sie im Jahr darauf wieder ausgegraben wird, wird auch Kerb gefeiert werden.

Die Kerb macht also nicht nur viel Spaß, sondern vor allem auch viel Arbeit. Die Kerweborsch sind sehr bemüht, es jedem recht zu machen und an alles zu denken, was logischerweise nicht immer 100%-ig klappen kann. Aber wie heißt es so schön? Wer nix macht, macht auch keine Fehler. Konstruktive Kritik wird immer auf ein offenes Ohr stoßen.

 

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